Nächstes Konzert

Montag 31.07.2017, 21:00 Uhr, Big Band Night Jazzclub Unterfahrt, München

Einsteinstraße 42

Special Guest: Vladislav Cojocaru, Akkordeon

http://www.unterfahrt.de/
http://www.cojocaru.de

Portrait

Das munich modern jazz orchestra hat sich dem modernen Big Band Jazz von Hard- und Postbop bis zu zeitgenössischen Titeln verschrieben. Darunter finden sich Eigenkompositionen, aber auch klassisches Repertoire von Jazzgrößen wie Charles Mingus, Gil Evans, Herbie Hancock, Oliver Nelson, Vince Mendoza, Maria Schneider und weiteren. Hier wechseln lyrische Themen und großartige Soundsheets mit extremer Hardbop-Power à la Don Menza oder Art Blakey. Die komplexe Metrik der Kompositionen von Hank Levy und Don Ellis wird in selten gespielten Arrangements zu neuem Leben wiedererweckt.

Es versteht sich von selbst, dass dieses exzellente Repertoire nur von sehr engagierten Musikern bewältigt werden kann. Der Zuhörer darf interessante Konzerte erwarten, die ihn in ein Spannungsfeld zwischen allen musikalischen Extremen des modernen Bigband-Jazz führen.

Hinter dem musikalischen Konzept stehen zwei Bandleader, der Münchner Pianist und Komponist Stefan Radtke und der Tenorsaxophonist Klaus Nachtweyh.

Mit seiner Konzeption füllt das munich modern jazz orchestra eine bisher weitgehend unbesetzte Nische in der Münchner Jazzszene.

Projekte

Hommage an den Schöpfer des "Tango Nuevo" Astor Piazolla

Das mmjo spielt in einem aktuellen Projekt Arrangements ausgewählter Kompositionen des berühmten Schöpfers des "Tango Nuevo" Astor Piazolla. Piazzolla erhob den argentinischen Tango zu einem festen Bestandteil in der Welt der Kunstmusik. Statt die vorhersehbaren rhythmischen Muster, das vertraute harmonische Vokabular und die einfachen Formen des traditionellen Tango zu verbinden, belebte Piazzolla die Form mit Einflüssen aus Klassik und Jazz.

1954 ging Piazzolla nach Paris, um bei Nadia Boulanger Komposition zu studieren. Beim ersten Vorspielen verschwieg er, dass er Tangos gespielt und komponiert hatte. Piazzolla erklärte seine Gründe so: In Wahrheit schämte ich mich, ihr zu sagen, dass ich Tangomusiker war, dass ich in Bordellen und Kabaretts von Buenos Aires gearbeitet hatte. Tangomusiker war ein schmutziges Wort im Argentinien meiner Jugend. Es war die Unterwelt. Boulanger entdeckte beim Durchsehen von Piazzollas Partituren Einflüsse von Ravel, Strawinsky, Bartók und Hindemith, vermisste jedoch eine individuelle Handschrift und bat Piazzolla, einen Tango auf dem Klavier zu spielen. Hinterher sagte sie Piazzolla deutlich die Meinung: Du Idiot! Merkst Du nicht, dass dies der echte Piazzolla ist, nicht jener andere? Du kannst die gesamte andere Musik fortschmeißen!

Radiohead Jazz Project

Many jazz solo artists and small ensembles have recorded Radiohead songs and frequently include them as “new standards” performance repertoire. To name but a few: Pianist Brad Mehldau, saxophonist Chris Potter, singer Jamie Cullum…
It was a logical progression to expand jazz solo and small group interpretations of Radiohead tunes to the large jazz ensemble format, and the RADIOHEAD JAZZ PROJECT is the first grand scale effort to arrange multiple Radiohead compositions for the jazz big band.
Jazz composers/arrangers/educators James Miley (Willamette University), Patty Darling and Fred Sturm (Lawrence University Conservatory of Music) established the RJP in the summer of 2010, selecting Radiohead song titles and establishing the international team of jazz artists to arrange the music. The internationally renowned HR Big Band of Frankfurt performed the Radiohead Project in 2011 in Germany.

You’ve got a winner. The charts are all “killers,” and with the good favor of Radiohead, could be a whole new thing for bands. I think these arrangers deserve some praise. - Bill Holman, arranger/composer


Radiohead appeals to jazz musicians in a big, bad way because the music is more complex than your average rock band. Where a lot of pop writing is fairly simplistic, Radiohead’s music has more interesting or complex harmony or forms. The phrasing is bizarre. And they also have a sort of brooding darkness to their music that appeals to a lot of jazz musicians - Don Scott, guitarist